Portugal ist eines dieser Länder, das ziemlich schnell auf dem Tisch landet, wenn man sich als Familie mit Homeschooling, Freilernen und Auswandern beschäftigt. Sonne, Meer, Natur, viele internationale Familien und vor allem die Möglichkeit, seine Kinder außerhalb einer klassischen Schule zu begleiten. Eigentlich ziemlich perfekt für uns, oder?

Nö. 😂 Zumindest nicht, wenn es darum geht, Portugal zu unserem festen Lebensmittelpunkt zu machen. Und das liegt überhaupt nicht daran, dass ich Portugal nicht mag oder glaube, dass Familien dort kein freieres Leben führen können. Im Gegenteil. Gerade mein FREITALK mit Maren hat mir wieder gezeigt, wie unterschiedlich Freiheit aussehen kann. Maren ist mit ihrer Familie nach Portugal ausgewandert, ihre Kinder lernen dort im Homeschooling und für ihre Familie ist genau dieses Modell ein Weg in ein selbstbestimmteres Leben.

Während unseres Gesprächs habe ich aber auch wieder sehr deutlich gemerkt, warum genau dieses Modell für uns langfristig nicht passen würde. Denn ich möchte mich gerade überhaupt nicht für ein Land entscheiden. Ich möchte auch nicht einfach nur Deutschland gegen ein anderes Land tauschen und dort wieder einen festen Lebensmittelpunkt aufbauen, an den bestimmte Verpflichtungen geknüpft sind. Ich wünsche mir für uns noch viel mehr Bewegungsfreiheit.

Unsere Tochter an einer Klippe am Meer während unserer Portugalreise
Eines unserer Bilder von unserer Portugalreise. Genau diese Mischung aus Meer, Natur und Freiheit lieben wir an diesem Land. 🩵

Homeschooling in Portugal ist möglich. Für uns wäre es trotzdem nicht frei genug.

Wenn Familien hören, dass Homeschooling in Portugal möglich ist, klingt das natürlich erstmal nach wahnsinnig viel Freiheit. Gerade wenn man aus Deutschland kommt und weiß, wie eng das Thema Schule hier geregelt ist, kann allein die Möglichkeit, die eigenen Kinder zu Hause begleiten zu dürfen, einen riesigen Unterschied machen.

Was ich dabei aber wichtig finde: Die Aussage „Homeschooling ist erlaubt“ sagt noch relativ wenig darüber aus, wie frei eine Familie ihr Leben tatsächlich gestalten kann. Je nach Land gibt es unterschiedliche Voraussetzungen, Vorgaben und Verpflichtungen. Manche Modelle sind sehr frei, andere stärker an Schulen, Lehrpläne, Dokumentationen, Prüfungen oder bestimmte Abläufe gebunden. Und genau da wird es für uns persönlich entscheidend. Wir suchen kein Land, in dem wir unsere Kinder einfach nur zu Hause unterrichten dürfen. Wir möchten langfristig möglichst frei entscheiden können, wo wir uns aufhalten, wie lange wir dort bleiben und wie unsere Kinder lernen.

Ich möchte hier ganz bewusst nicht sämtliche aktuellen Bedingungen für Homeschooling in Portugal auseinandernehmen. Genau solche Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern, ihre jeweiligen Voraussetzungen und die Fragen, die ihr für eure individuelle Situation prüfen solltet, schauen wir uns ausführlicher in unserem Kurs „Frei als Familie – euer Fahrplan in die familiäre Eigenverantwortung & Selbstbestimmung“ an. Denn für mich ist viel spannender als die Frage „Wo ist Homeschooling erlaubt?“ die Frage: Welche Form von Freiheit sucht ihr eigentlich für eure Familie?

Frei als Familie

Ihr wollt die verschiedenen Möglichkeiten wirklich verstehen?

In unserem Videokurs schauen wir uns unterschiedliche Länder, Bildungsmodelle und die vielen weiteren Bereiche an, die auf dem Weg in ein freieres Familienleben relevant werden können. Ihr bekommt keinen fertigen Lebensplan, sondern Wissen, Erfahrungen und einen Fahrplan, mit dem ihr euren eigenen Weg entwickeln könnt.

Zum Videokurs „Frei als Familie“ →

Ich möchte nicht wissen müssen, wann wir wieder irgendwo sein müssen

Vielleicht klingt unsere Vorstellung davon für manche Menschen extrem. Aber wenn ich von Freiheit spreche, dann meine ich inzwischen wirklich eine sehr weitgehende Freiheit über unsere Zeit und unseren Aufenthaltsort.

Ich möchte nicht auf unserer Finca in Spanien sitzen und im Hinterkopf schon einen Termin haben, an dem wir wegen einer schulischen Verpflichtung wieder irgendwo sein müssen. Wenn wir gerade drei Monate auf der Finca verbringen möchten, möchte ich drei Monate dort bleiben. Wenn wir unsere Familie in Deutschland besuchen und nach vier Wochen merken, dass es gerade richtig schön ist und wir noch zwei Monate bleiben wollen, dann möchte ich genau das tun können. Und wenn wir irgendwo nach zwei Wochen aufwachen und alle denken: Okay, irgendwie reicht's jetzt hier 😂, dann möchte ich den Wohnwagen anhängen und weiterfahren können.

Marco mit Free-Spirit-Shirt am Meer während unserer Portugalreise
Marco während unserer Portugalreise. Für uns bedeutet Freiheit vor allem, selbst entscheiden zu können, wann wir bleiben und wann wir weiterziehen.

Wir wissen heute schon, dass wir immer wieder auf unsere Finca nach Spanien zurückkehren werden. Dieser Ort gehört zu unserem Leben und wird wahrscheinlich immer eine unserer Homebases bleiben. Genauso möchten wir immer wieder Zeit mit unserer Familie in Deutschland verbringen. Vielleicht sind wir irgendwann drei Monate dort, zwei Monate hier und danach wieder irgendwo ganz anders. Ich möchte heute überhaupt nicht festlegen, wie viele Wochen oder Monate wir an welchem Ort verbringen werden.

Und ich möchte diese Entscheidung von möglichst wenig äußeren Verpflichtungen abhängig machen. Genau deshalb wäre für mich auch eine dauerhafte Schulanbindung etwas, das nicht zu unserem langfristigen Lebensmodell passt.

Homeschooling und Freilernen sind für mich zwei unterschiedliche Dinge

Das ist sowieso etwas, was in diesen Diskussionen schnell durcheinandergerät. Homeschooling kann für eine Familie eine riesige Freiheit bedeuten. Wenn Eltern sagen: „Wir möchten unsere Kinder selbst begleiten und möchten nicht, dass sie jeden Morgen eine klassische Schule besuchen müssen“, dann kann ein Land, das Homeschooling ermöglicht, genau die Lösung sein, nach der sie gesucht haben.

Unsere Vorstellung vom Lernen unserer Kinder geht inzwischen weiter. Unsere Kinder lernen auf Reisen, auf unserer Finca, beim Einkaufen, beim Ernten, beim Bauen, beim Kochen, durch Bücher, Spiele und Projekte und vor allem durch die ungefähr 48.736 Fragen, die einem vier Kinder gefühlt jeden Tag stellen. 😂 Sie begegnen Menschen mit völlig unterschiedlichen Fähigkeiten, Sprachen, Berufen und Lebensgeschichten. Manchmal interessiert eines unserer Kinder plötzlich ein bestimmtes Thema und dann dreht sich tagelang alles darum.

Natürlich bedeutet Freilernen für mich nicht, dass wir als Eltern einfach sagen: „Macht mal“ und uns um nichts mehr kümmern. Wir begleiten unsere Kinder, schaffen Möglichkeiten, beantworten Fragen, suchen gemeinsam Informationen und tragen Verantwortung dafür, dass sie sich entwickeln können. Aber ich liebe genau diese Natürlichkeit des Lernens und möchte möglichst wenig davon wieder in ein System pressen müssen, das bestimmt, wann welches Wissen vorhanden sein oder gegenüber einer Institution nachgewiesen werden muss.

Deshalb ist für mich Freilernen in Portugal nicht automatisch dasselbe wie Homeschooling in Portugal. Und genau diese Unterscheidung ist wichtig, bevor man sich für ein Land entscheidet.

Eileen und Marco küssen sich unter einem Felsbogen am Meer auf unserer Portugalreise
Auch dieses Bild ist auf unserer Portugalreise entstanden. Wir lieben Portugal und trotzdem muss ein wunderschönes Land nicht automatisch der richtige feste Lebensmittelpunkt für die eigene Familie sein.

Dann sind da noch die Geschichten anderer Freilernerfamilien

Über die Jahre habe ich auch immer wieder Erfahrungen von anderen Familien gehört, die meine Sicht auf Portugal beeinflusst haben. Mir wurde von informellen Freilernergemeinschaften erzählt, in denen Familien mit ihren Kindern deutlich freier gelebt und gelernt haben und bei denen es irgendwann Probleme gegeben haben soll, weil Kinder nicht entsprechend in den offiziellen Strukturen angemeldet waren. Einige dieser Gemeinschaften hätten sich daraufhin wieder aufgelöst, Familien seien weitergereist und manche ursprünglichen Freilernprojekte seien so nicht weitergeführt worden.

Ich war bei diesen Situationen selbst nicht dabei und kann diese einzelnen Geschichten deshalb nicht unabhängig überprüfen. Ich möchte daraus auch ganz sicher keine pauschale Aussage machen, dass Portugal grundsätzlich gegen Freilernerfamilien vorgeht. Trotzdem gehören solche Gespräche zu den Erfahrungen und Informationen, die meine persönliche Entscheidung beeinflussen.

Denn ich merke dabei immer wieder: Ich möchte unser Leben nicht darauf aufbauen, irgendwo dauerhaft sesshaft zu werden und darauf hoffen zu müssen, dass unsere Form des Freilernens dort schon irgendwie akzeptiert wird. Wenn wir uns langfristig etwas aufbauen, dann möchte ich Strukturen schaffen, die zu unserem tatsächlichen Leben passen und nicht unser Leben so verändern, dass es irgendwie in eine Struktur passt.

Unsere Freiheit endet nicht beim Thema Schule

Das Thema Bildung ist nämlich nur ein Teil davon. Wir bauen inzwischen unser gesamtes Leben immer stärker darauf aus, möglichst ortsunabhängig entscheiden zu können. Das gilt für unser Familienleben genauso wie für unsere Unternehmen.

Auch im Business möchte ich frei sein. Ich möchte keine Selbstständigkeit aufbauen, die am Ende nur ein neues Hamsterrad ist und uns genauso an einen bestimmten Ort bindet wie vorher ein Angestelltenjob. Deshalb beschäftigen wir uns seit Jahren mit ortsunabhängigen Geschäftsmodellen, unterschiedlichen Einkommensquellen und Strukturen, die mit unserem Leben mitwachsen können.

Eileen mit Babytrage jubelnd auf einer Klippe am Meer während unserer Portugalreise
Mit Baby auf dem Rücken irgendwo an der portugiesischen Küste. Ein Bild von unserer eigenen Portugalreise und ziemlich nah an dem Gefühl, das wir mit Bewegungsfreiheit verbinden. 😄

Unser langfristiges Bild geht deshalb immer stärker in Richtung Perpetual Traveler. Damit meine ich allerdings überhaupt nicht, dass wir 365 Tage im Jahr durch die Weltgeschichte rasen und jeden dritten Morgen auf einem anderen Parkplatz aufwachen wollen. Allein bei dem Gedanken wäre ich irgendwann völlig durch. 😂

Wir möchten langfristig möglichst wenig an einen einzigen dauerhaften Lebensmittelpunkt gebunden sein und gleichzeitig Orte haben, zu denen wir immer wieder zurückkehren können. Für uns ist genau diese Kombination inzwischen unglaublich wertvoll.

„Wir möchten Orte haben, an denen wir ankommen können und trotzdem die Freiheit behalten, wieder loszufahren.“

Ich liebe es anzukommen und ich liebe es wieder loszufahren

Das klingt vielleicht erstmal widersprüchlich. Ich liebe unsere Finca Armonia. Ich liebe den Gedanken, immer wieder dorthin zurückzukommen, unsere Olivenbäume zu sehen, Projekte weiterzubauen, Menschen wiederzutreffen und zu wissen: Da ist ein Ort, den wir kennen und an dem wir ankommen können.

Ich liebe es genauso, nach Deutschland zu kommen und unsere Familie wiederzusehen. Ich liebe tiefe Freundschaften und Menschen um uns herum, bei denen unsere Kinder nicht jedes Mal wieder bei null anfangen müssen. Ich möchte Wurzeln. Ich möchte Verbindung. Ich möchte Orte und Menschen, die sich irgendwann wirklich nach Zuhause anfühlen.

Und trotzdem liebe ich es genauso, irgendwann wieder loszufahren. Neue Länder zu entdecken, andere Menschen kennenzulernen und morgens noch nicht genau zu wissen, wo wir vielleicht drei Monate später sein werden. Genau deshalb fühlt sich dieses Hybridmodell aus Homebases, längeren Aufenthalten und Reisen für uns inzwischen so passend an.

Wir müssen uns nicht entscheiden, ob wir Wurzeln oder Flügel wollen. Wir möchten verdammt nochmal beides. 😄

Eileen mit Babytrage und ihrem Sohn an der Hand an der portugiesischen Küste
Unterwegs mit unseren Kindern in Portugal. Genau solche Reisen gehören für uns genauso zum Familienleben wie unsere festen Orte.

Und genau so wünsche ich mir auch Gemeinschaft

Einer der Punkte, die beim Reisen irgendwann wirklich schwierig werden können, sind Beziehungen. Du lernst Menschen kennen, die dir richtig ans Herz wachsen. Die Kinder finden Freunde. Man verbringt intensive Wochen miteinander und plötzlich steht eine Familie da und sagt: „Wir fahren morgen weiter.“

Das gehört zu diesem Leben. Trotzdem finde ich es manchmal richtig schade. Und genau deshalb wünsche ich mir langfristig auch Menschen, mit denen wir auf Reisen Gemeinschaft leben können. Familien, die vielleicht immer wieder auf unserer Finca auftauchen, mit denen wir uns in Deutschland treffen und bei denen man irgendwann sagt: Komm, wir fahren die nächsten sechs Wochen zusammen irgendwohin.

Vielleicht trennen sich danach die Wege wieder und ein paar Monate später trifft man sich an einer anderen Homebase. Vielleicht entstehen daraus feste Freundschaften zwischen Erwachsenen und Kindern, obwohl keiner von uns 365 Tage im Jahr auf demselben Grundstück lebt. Warum muss Gemeinschaft eigentlich immer bedeuten, dass alle für die nächsten zwanzig Jahre nebeneinander wohnen? Vielleicht können Menschen auch tief miteinander verwurzelt sein und trotzdem in Bewegung bleiben. Genau diese Form von Leben und Gemeinschaft möchten wir gerade immer weiter für uns entdecken und aufbauen.

Vielleicht ist Portugal aber genau EUER Weg

Und das ist mir bei diesem ganzen Artikel wirklich wichtig: Ich möchte euch hier nicht erklären, warum ihr bloß nicht nach Portugal auswandern solltet. Vielleicht lest ihr all die Dinge, bei denen ich sage „Das möchte ich nicht“ und denkt euch die ganze Zeit: Hä? Damit hätten wir überhaupt kein Problem. 😂 Dann ist das doch perfekt.

Vielleicht habt ihr gar keinen Wunsch danach, ständig unterwegs zu sein. Vielleicht seid ihr bereits zwei Jahre durch Europa gereist und habt irgendwann festgestellt: Leute, ganz nett, aber jetzt hätte ich gerne ein Haus, einen Garten und möchte wissen, wo meine Kaffeetasse morgen früh steht. 😄

Blick von oben auf Meer und Strand während unserer Portugalreise
Portugal von seiner ziemlich schönen Seite. Dieses Bild haben wir während unserer eigenen Reise aufgenommen.

Es gibt unglaublich viele Familien, die glauben, sie müssten reisen, weil sie überall Bilder von freien Familien im Wohnmobil sehen. Und dann probieren sie es aus und merken: Reisen ist überhaupt nicht unsere Freiheit. Vielleicht bedeutet Freiheit für euch, mit euren Kindern nach Portugal auszuwandern, einen festen Ort zu haben, eine Community aufzubauen und gleichzeitig die Möglichkeit zu nutzen, eure Kinder im Homeschooling zu begleiten. Das ist nicht weniger frei, nur weil es anders aussieht als unser Leben.

Genau deshalb fand ich meinen FREITALK mit Maren so spannend

Maren zeigt einen Weg, der sich von unserem unterscheidet. Sie ist mit ihrer Familie nach Portugal ausgewandert und lebt dort mit ihren Kindern Homeschooling. Im FREITALK erzählt sie, warum ihre Familie überhaupt ausgewandert ist, warum die Entscheidung auf Portugal gefallen ist und wie sie ihr Familienleben dort gestaltet. Wir haben auch darüber gesprochen, wie wichtig die finanzielle Seite bei einer Auswanderung sein kann. Denn du kannst das perfekte Land für deine Familie finden und trotzdem feststellen, dass dein bisheriges Einkommen dich weiterhin an einen bestimmten Ort bindet. Deshalb gehört für Maren auch der Aufbau eines ortsunabhängigen Einkommens und die Möglichkeit einer Selbstständigkeit zu diesem Weg.

🎥 FREITALK mit Maren

Auswandern nach Portugal, Homeschooling und die Frage, wie ein Einkommen aussehen kann, das zu diesem Leben passt.

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Und genau solche Geschichten möchte ich mit Frei als Familie zeigen. Ich möchte euch nicht sagen: „Macht es wie Maren.“ Und ich möchte genauso wenig, dass ihr unser Leben kopiert. Ich möchte euch Möglichkeiten zeigen, von denen ihr vielleicht vorher überhaupt nicht wusstet, dass sie existieren. Vielleicht denkt ihr danach: Krass, Portugal könnte wirklich etwas für uns sein. Vielleicht merkt ihr aber auch genau wie ich: Homeschooling wäre uns noch nicht frei genug. Beides ist eine Erkenntnis.

„Homeschooling erlaubt“ reicht als Information nicht aus

Wenn ihr beginnt, verschiedene Länder miteinander zu vergleichen, werdet ihr ziemlich schnell feststellen, dass es viele unterschiedliche Modelle gibt. In verschiedenen Ländern sind Formen von Homeschooling oder häuslicher Bildung möglich, aber die jeweiligen Bedingungen können sehr unterschiedlich aussehen. Deshalb würde ich niemals nur danach entscheiden, ob irgendwo steht: „Homeschooling erlaubt.“ Für mich wären Fragen viel wichtiger: Was bedeutet das konkret? Welche Verpflichtungen gehören dazu? Wie flexibel können wir unseren Aufenthaltsort gestalten? Gibt es eine Anbindung an eine Schule? Welche Anforderungen gelten für Eltern und Kinder? Und passt dieses gesamte Modell überhaupt zu unserer Vorstellung von Familienfreiheit?

Euer Fahrplan

Welche Möglichkeiten passen überhaupt zu eurer Familie?

Genau diese Unterschiede schauen wir uns in unserem Kurs „Frei als Familie – euer Fahrplan in die familiäre Eigenverantwortung & Selbstbestimmung“ genauer an. Dort findet ihr verschiedene Länder und Modelle rund um Homeschooling und freieres Lernen sowie die jeweiligen Punkte, die ihr für eure eigene Situation genauer prüfen solltet. Denn vielleicht sucht ihr genau das, was Portugal euch bieten kann. Vielleicht möchtet ihr einen festen Lebensmittelpunkt und für euch ist bereits die Möglichkeit, eure Kinder selbst zu Hause begleiten zu können, ein riesiger Schritt in Richtung Freiheit. Vielleicht wollt ihr aber auch möglichst beweglich bleiben und merkt beim Vergleichen der Länder, dass ihr ganz andere Anforderungen habt. Genau deshalb braucht es nicht das eine perfekte Land für freie Familien. Es braucht Klarheit darüber, welches Leben ihr eigentlich führen möchtet.

Frei als Familie ansehen →
Strand, Lagune, Klippen und Meer auf unserer Portugalreise
Strand, Klippen und Meer auf unserer Portugalreise. Ein Land kann wunderschön sein und trotzdem darf jede Familie ganz individuell prüfen, welches Lebensmodell dort zu ihr passt.

Wenn euer Kind heute drei ist, müsst ihr diese Antwort noch gar nicht kennen

Gerade für Familien mit kleinen Kindern finde ich diesen Punkt so wichtig. Wenn euer Kind heute drei Jahre alt ist und ihr bereits wisst, dass ihr euer Familienleben bis zum Schulalter anders aufstellen möchtet, dann müsst ihr heute noch nicht entscheiden, in welchem Land ihr in drei Jahren wohnen werdet.

Ihr habt etwas unglaublich Wertvolles: Zeit.

Ihr könnt verschiedene Länder kennenlernen und euch anschauen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Ihr könnt vielleicht erstmal länger reisen und feststellen, ob Reisen wirklich etwas für euch ist. Ihr könnt euch mit Homeschooling und Freilernen beschäftigen, andere Familien kennenlernen, Rücklagen bilden, euer Business verändern oder anfangen, euch ein ortsunabhängiges Einkommen aufzubauen.

Und vor allem könnt ihr anfangen herauszufinden, wie euer freies Familienleben eigentlich aussehen soll.

Vielleicht lautet eure Antwort irgendwann: Portugal, ein Haus, Homeschooling und eine feste Community.

Vielleicht lautet sie: Wohnwagen, mehrere Homebases und keine Ahnung, in welchem Land wir nächsten Januar sind. 😂

Vielleicht entsteht unterwegs aber auch eine Möglichkeit, die ihr heute noch überhaupt nicht auf dem Schirm habt.

Unser heutiges Leben stand vor ein paar Jahren schließlich auch nicht fertig auf irgendeinem Visionboard. Wir sind losgegangen, haben Dinge ausprobiert, unsere Meinung geändert, sind mit manchen Ideen ordentlich auf die Schnauze gefallen und haben bei anderen plötzlich gemerkt: Verdammt, genau DAS fühlt sich nach uns an.

Und genau so darf Freiheit entstehen.

Für uns weiß ich heute ziemlich sicher: Ein fester Lebensmittelpunkt in Portugal mit einem für uns zu stark angebundenen Homeschooling-Modell wäre aktuell nicht unser Weg. Wir möchten weiter in Bewegung bleiben, immer wieder auf unsere Finca zurückkommen, unsere Familie in Deutschland besuchen, neue Länder entdecken, Gemeinschaft aufbauen und trotzdem selbst entscheiden können, wann wir kommen und wann wir wieder gehen.

Ihr seid selbst auf dem Weg in ein freieres Familienleben? 🩵

In unserer Facebook-Community teilen wir unsere Erfahrungen rund um Freilernen, Reisen, Familienfreiheit, Business und all die Fragen, die auf diesem Weg irgendwann auftauchen. Unsere FREITALKs findet ihr außerdem langfristig als Podcast auf YouTube.

Namasté, deine Eileen 🩵

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